efc Forschung
In den letzten Jahren hat es eine Reihe an relevanten Forschungen zum Phänomen des Stimmenhörens und ähnlichen Erfahrungen gegeben. Die Forschungen, die für efc besonders relevant sind, wurden von Romme & Escher durchgeführt, welche in ihren Forschungen wiederum relevante Ergebnisse anderer Forscher berücksichtigten.
Auf dem Verständnis basierend, dass psychische Probleme im Allgemeinen Reaktionen auf Lebensprobleme sind, begann Professor Romme 1987 gemeinsam mit Sandra Escher einen Weg zu entwickeln, um psychotische Erfahrungen, wie z.B. das Stimmenhören, zu begreifen. Seitdem haben sie sieben Studien mit ca. 350 Stimmenhörern durchgeführt.
Als Teil einer dieser Studien untersuchten sie die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Stimmenhörern, die Patienten sind und Stimmenhörern, die nie Patienten wurden. Sie stellten fest, dass Stimmenhörer die nicht Patienten wurden, in der Lage waren gut mit
ihren Erfahrungen und mit ihren Problemen umzugehen, die an der Wurzel ihrer Stimmen lagen.
Als Teil dieses Forschungsprozesses untersuchten sie einen systematischen Ansatz zum Stimmenhören, der auf der Normalisierung der Erfahrung basiert. Dazu waren sie in der Lage, weil die epidemiologische Forschung sie lehrte, dass Stimmenhören auch in der normalen Bevölkerung normal ist, ohne das Menschen auf Grund dieser Erfahrung psychisch krank wurden. Sie stellten ausserdem fest, dass in ca. 70 % der Fälle, Stimmenhören mit einer traumatischen Erfahrung im Leben verbunden ist.
Im Ergebnis fanden sie heraus, dass es Sinn macht und notwendig ist einen Dialog über die Erfahrung zu haben und Wege zu erforschen, um die Erfahrungen in Ansätzen anzuwenden, aus denen Stimmenhörer Nutzen ziehen können. Auf diese Weise, kann ein wirklicher Gesundungsprozess von dem Leiden, welches durch die Stimmen erlebt wird, gefördert werden.
Für weitere relevante Forschungsergebnisse besuchen Sie auch die Intervoicewebseite.
